Helfer zwischen zwei Welten.

Als Touristen sind sie gekommen, als engagierte Helfer sind sie geblieben.

Ursula und Peter Hoffmann aus Maulbronn unterstützen bereits seit 1993 mit ihrem Verein "Tanzania - Wir helfen! e.V." benachteiligte Kinder und Jugendliche in Tanzania.

Ursula und Peter Hoffmann

 
Mit einem Urlaub in den großartigen Wildreservaten dieses ostafrikanischen Landes hatte alles begonnen. Während die meisten Urlauber die Sonnenseite genossen und danach wieder in ihren unbeschwerten Alltag zurückkehrten, hatte das Ehepaar Hoffmann auch ein Auge für die Schattenseiten in diesem Land. Es wurde ihnen eindringlich bewusst, wie gut es uns in unserer Welt geht, gegenüber den Menschen in dieser ganz anderen Welt. Besonders die Kinder sind die Leidtragenden von Armut und Unterentwicklung. Die Waisenkinder in Nkoaranga, die bei der Geburt ihre Mutter verloren hatten, berührte ihr Herz und wichtiger noch, stärkten ihren Entschluss, zu helfen.

Schnell stellte das Ehepaar Hoffmann jedoch fest, dass sporadische Hilfe nicht ausreicht. Nur mit nachhaltigen Hilfsmaßnahmen und regelmäßigen Besuchen vor Ort kann wirkungsvoll geholfen werden. Sie entschlossen sich, zusammen mit Freunden, einen Verein zu gründen, "Tanzania - Wir helfen! e.V." war geboren.

Wer ein kleines Bäumchen pflanzt, kann bei guter Pflege beobachten, wie es gedeiht und zu einem stolzen Baum heranwächst. Ein mächtiger Baum ist inzwischen entstanden, mit kräftigen Ästen und Zweigen:

     

Baby's, deren Mutter bei der geburt gestorben ist, finden professionelle Hilfe in den Kinderheimen Nkoaranga und Irente, im Norden von Tanzania. In jedem dieser Heime ist Platz für 25-30 Kinder. Durch Patenschaften ist ihre Versorgung gesichert.

 

 

"Tanzania - Wir helfen! e.V." ermöglicht Jugendlichen durch Ausbildungspatenschaften eine gute Schul- und Berufsausbildung. Nur mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung haben sie eine Chance, der Armut zu entkommen.
  In einem Familienhaus in Kyela, am Malawisee, finden bis zu zehn Vollwaisen ein Zuhause. Mit ihrer neuen "Mama Jeni" leben sie nun in einer Familie, in der sie mit Liebe, in Geborgenheit und Wärme aufwachsen. Sie bleiben dort, bis sie erwachsen sind und einen Beruf erlernt haben.
  Die Gesundheit und die gesunde Entwicklung von Kindern ist Voraussetzung für eine bessere Zukunft. Selbst heilbare Krankheiten wie Malaria, Atemwegs- und Durchfallerkrankungen führen dort häufig zum Tod. Deshalb hat der Verein ein kleines Kinderhospital in Kyela errichtet. Ziel ist es , die Kindersterblichkeit in der Region deutlich zu verringern. Außerdem sollen Mütter über gesunde Ernährung, Früherkennung von Krankheiten und vorbeugende Maßnahmen beraten werden.

 

"Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu beklagen."

Mit diesem Motto begannen Ursula und Peter Hoffmann 1993 ihre Hilfe für Kinder in Tanzania. Diese Aufgabe konnten sie nicht aus eigener finanzieller Kraft bewältigen. Nur durch die Hilfe von vielen Menschen war es möglich, denen das Schicksal von Kindern -auch in fernen Ländern-, nicht gleichgültig ist.

 

 

 

JoomSpirit